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Wirtschaften in der Stadt zwischen Mainstream, Avantgarde und Nische

Städtische Ökonomien sind zentrale Treiber räumlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Transformation. Das Seminar widmet sich unterschiedlichen Formen des Wirtschaftens in der Stadt und analysiert deren räumliche Wirkungen, planerische Steuerbarkeit sowie gesellschaftliche Bedeutung. Im Fokus stehen idealtypische Ausprägungen urbaner Ökonomie: etablierte Mainstream-Unternehmen, avantgardistische und experimentelle Wirtschaftsformen sowie ökonomische Nischen.

Am Beispiel der Stadt Dortmund untersuchen wir, wie wirtschaftliche Akteur*innen Stadtentwicklungsprozesse prägen, welche Zielkonflikte zwischen Wachstum, Innovation und Gemeinwohl entstehen und welche Rolle der Raumplanung zwischen Ermöglichung, Regulierung und dem Schutz wirtschaftlicher Vielfalt zukommt. Neben theoretischen Grundlagen der urbanen Ökonomie und Stadtentwicklung bilden Unternehmensbesuche bei WILO, dem Greenhouse Ruhr und ggf. einer solidarischen Landwirtschaft einen zentralen Bestandteil des Seminars.

Das Seminar verbindet theoretische Reflexion, empirische Beobachtung und planerischen Transfer. Ziel ist es, wirtschaftliche Praktiken nicht allein als Marktprozesse, sondern als raumbildende, sozial wirksame und politisch relevante Prozesse zu verstehen und kritisch einzuordnen.

Lernziele
Nach erfolgreicher Teilnahme sind die Studierenden in der Lage,

  • unterschiedliche Formen urbanen Wirtschaftens analytisch zu unterscheiden und räumlich einzuordnen,
  • wirtschaftliche Akteur*innen als Treiber und Betroffene von Stadtentwicklungsprozessen zu analysieren,
  • (planerische) Zielkonflikte zwischen ökonomischer Entwicklung, sozialer Stabilität und städtischer Lebensqualität zu bewerten,
  • eigene planerische Positionen und Handlungsempfehlungen zur Förderung wirtschaftlicher Vielfalt zu entwickeln.
Selbsteinschreibung (Teilnehmer:in)
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