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Importierter Kurs aus dem LSF

Dieses Seminar untersucht Demokratie nicht primär als institutionelles System, sondern als umkämpfte Praxis gesellschaftlicher Teilhabe, die sich im Alltag, in Bildungskontexten und auch im beruflichen Handeln manifestiert – jedoch unter Bedingungen ungleicher Machtverhältnisse.
Demokratie wird als etwas verstanden, das nicht gegeben ist, sondern praktiziert, reflektiert und immer wieder hergestellt werden muss. Gleichzeitig werden diese Ansätze kritisch befragt, insbesondere im Hinblick auf strukturelle Begrenzungen von Handlungsmöglichkeiten.
Im Zentrum steht die Frage, wie kritisches und imaginäres Handlungsvermögen entwickelt werden kann:
kritisch: bestehende Macht-, Herrschafts- und Ausschlussverhältnisse analysieren
imaginär: alternative Formen von Arbeit, Bildung und Zusammenleben entwerfen
Das Seminar versteht sich selbst als experimenteller Raum, in dem alle Teilnehmenden zu Akteuren des Seminars werden.
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