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Zukünftige Konstruktionen und die daran gekoppelten Prozesse werden zunehmend an ihren CO2-Äquivalenten gemessen. Die Einführung einheitlicher Bewertungskriterien der Europäischen Union werden dabei zu Auf- und Abwertungen des Immobilienbestandes führen. Neben der Rentabilität wird die CO2-Emission bei Erstellung und Betrieb massgeblich die Bewertung beeinflussen. Ein unabdingbarer Werterhalt großer institutioneller Immobilienbestände wird einen Wandlungsprozess zu explizit CO2- neutralen Konstruktionen und Betrieb mittel- und langfristig bestärken und beschleunigen. 

Im Gegensatz zu der bisherigen Linearwirtschaft, die sich im „Take-Make-Waste“ Schema ausdrückt, werden andere Business-Modelle auch für das Bauwesen gefordert, die eine Kreislaufwirtschaft forcieren. Beispielsweise etablieren sich Konzepte wie Bauteil-Leasing über die Nutzungsdauer oder Bauteilrücknahme nach der Nutzungsphase. Die Schaffung kreislauffähiger Konstruktionen und damit die Integrateion wiederverwendeter Bauteile wird zu einer zentralen Forderung der BestellerInnen im Markt werden. Entsprechend entscheidend wird es, eine kausale Beziehung aus Recycling und der Herstellung leistungsfähiger Primärkonstktion zu suchen und zu etablieren. So muss die Bauforschung und -industrie gerade in dieser Funtkionsbeziehung neue und preislich attraktive Konstruktionssysteme entwickeln. 

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