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Im Angesicht der fortschreitenden Klimakrise steht die Bauwirtschaft vor der dringenden Aufgabe, ihre CO₂-Emissionen signifikant zu reduzieren. Eine vielversprechende Maßnahme, um diesem Ziel näher zu kommen, besteht darin, extraktive Baustoffe verstärkt durch biobasierte, nachwachsende Alternativen zu ersetzen: Beispielsweise Holz, Lehm und Hanf, die nicht nur regional verfügbar, sondern auch ökologisch vorteilhaft sind, da sie dazu beitragen, als CO₂-Speicher zu wirken und dadurch den CO₂-Fußabdruck beim Bauen zu verringern.

Als praktisches Projekt soll im Wintersemester innerhalb der Räumlichkeiten des Lehrstuhls für Grundlagen der Architektur eine Trennwand aus biobasierten Baustoffen entworfen und gebaut werden. Für die Seminarteilnehmer*innen soll diese Entwurfsaufgabe als Rahmen für eine intensive Beschäftigung mit biobasierten Werkstoffen dienen. Ziel ist es, einerseits unser Fachwissen und unsere Fertigkeiten in der Anwendung solcher Materialien zu vertiefen, sowie detaillierte Entwürfe zu entwickeln, die schließlich baureif sind und mit der Umsetzung eines ausgewählten Entwurfs in Zusammenarbeit mit der Bauabteilung der TU Dortmund, externen Baufirmen und Selbstbau in den Semesterferien enden soll.


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