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Was heißt hier Mode? Welche gesellschaftlichen Verhältnisse kommen in ihr zum Vorschein? Wie verändert sie sich und der Blick auf sie im Laufe der Zeit? Zahlreiche bekannte und weniger bekannte Autor*innen haben in den letzten zweihundert Jahren ihre Beobachtungen und Analysen dazu zu Papier gebracht. Im Seminar lesen wir klassische und unbekanntere Texte und schlagen so unsere Schneisen ins Feld der Modetheorie. Besonderes Augenmerk legen wir auf das Spiel von Wandel und Wiederkehr, Abgrenzung und Aneignung, auf Fragen von Klasse und Geschlecht, Körper, Repräsentation und Performativität. Anhand des Gegenstands üben wir uns zugleich im Lesen. Wie gehen wir mit den vorliegenden Texten um? Wie erfassen wir ihre wesentlichen Punkte? Wie verstehen wir sie, allein und gemeinsam? Wie deuten wir sie vor dem Hintergrund ihrer Zeit? Wie machen wir sie fruchtbar fürs Heute? Über Theorien der Mode hinaus versteht sich das Seminar so auch als eine Einführung ins kritische Lesen historischer und zeitgenössischer Texte.
Selbsteinschreibung (Teilnehmer:in)
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