Die Natur ist in der Lage, Materialien wie z.B. Knochen, Muscheln oder Spinngewebe mit einzigartigen Eigenschaften zu bilden. Intensive Untersuchungen an diesen biologischen Materialien und die Übertragung ihrer biologischen Bauprinzipien auf die Materialsynthese im Labor haben auch zu erheblichen Fortschritten in der Entwicklung biokompatibler Werkstoffe in der Medizintechnik geführt. Die Werkstoffauswahl zwischen metallischen, polymeren und keramischen Werkstoffen hängt dabei von der Art und der Funktion des zu ersetzenden Organs ab. Der betreffende Werkstoff und das daraus gefertigte Bauteil müssen sich mit Zellen und Geweben des menschlichen Körpers auf Dauer problemlos vertragen, also nachweisbar biokompatibel sein.
1. Biomineralisation
- Muscheln, Schalen, Zähne, Knochen, Skelette
- Mechanismen der Mineralisation: Keimbildung, Kristallwachstum
- Pathologische Mineralisation: Verkalkung in Arterien, Steinbildung
2. Biopolymere
3. Biomimetische Materialsynthese
4. Werkstoffe in der Medizintechnik
- Biokompatibilität, Biofunktionalität, Bioaktivität, Korrosion
- Metalle, Keramiken und Polymere in der Medizintechnik
5. Fallstudien u.a.: künstliches Hüftgelenk, Kanülen, Blutbeutel
- Lehrende:r: Frank Katzenberg
- Lehrende:r: Jonas Lichtenstein
- Lehrende:r: Alexandra Riedel
- Lehrende:r: Tim Stuck
- Lehrende:r: Jörg Tiller
- Lehrende:r: Jonas Tophoven
- Lehrende:r: Suan Yang