Blockseminar: 11.05. – 13.05.2026, jeweils von 10 bis 17 Uhr, GB III R. 3.214
Einführung und Vergabe der Referatsthemen: 15. April 2026, 14 – 15:30 Uhr, GB III R. 3.214
Die Wohnungsmärkte in deutschen Großstädten und Ballungsgebieten sind so angespannt wie nie zuvor. Die Miet- und Kaufpreise sind stark gestiegen und der Bestand an Sozialwohnungen, der sich in den letzten 20 Jahren bereits mehr als halbiert hat, wird in Zukunft weiter deutlich abnehmen. Dadurch haben nicht nur einkommensschwache, sondern auch Haushalte mit mittlerem Einkommen kaum ausreichend Zugang zu bedarfsgerechtem, bezahlbarem Wohnraum.
Es wird zu wenig neu gebaut und/oder energetisch modernisiert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Preise für Baumaterialien sind drastisch gestiegen, es fehlen Arbeitskräfte, um die Bautätigkeit auszuweiten, und Wohnungsbauunternehmen ziehen sich wegen explodierender Kosten und gestiegener Kreditzinsen teilweise aus dem Neubau zurück oder verschieben Modernisierungsvorhaben. Zudem ist Wohnbauland vielerorts knapp, (zu) teuer oder kurzfristig nicht aktivierbar. Vor diesem Hintergrund rückt die öffentliche Wohnraumförderung als zentrales wohnungspolitisches Instrument zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in den Fokus der Wohnungspolitik: Welche Zukunft hat der öffentlich geförderte Wohnungsbau? Was leistet der Markt? Welche Möglichkeiten bieten zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse und kollektive Selbsthilfe (z. B. Baugemeinschaften, Genossenschaften, Mietshäusersyndikat)?
Ziel des Blockseminars ist eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit der Komplexität der Wohnungsmärkte in NRW. Wir beschäftigen uns mit der aktuellen Wohnungsmarktsituation und den grundlegenden Instrumenten der Wohnungsmarktbeobachtung und -regulierung in Kommunen, Kreisen und im Land NRW. Im Mittelpunkt des Seminars steht die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW: Was sind die Ziele der öffentlichen Wohnraumförderung? Was wird gefördert (z. B. Neubau/Bestandsmodernisierung von Wohneinheiten)? Welche Akteure können Fördermittel beantragen? Wie sind die Förderbedingungen ausgestaltet? Welche Herausforderungen bestehen beim Zugang und in der Umsetzung? Welche Strategien für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der öffentlichen Wohnraumförderung werden diskutiert? Welche Rolle spielen kollektive Selbstorganisation und das Mietshäusersyndikat (MHS)?
Zur vertiefenden Diskussion der Inhalte des Blockseminars werden wir ein öffentlich gefördertes Neubauprojekt und die NRW.BANK in Düsseldorf besuchen sowie Gespräche mit Expert*innen vor Ort und im Seminar führen.
Prüfung: Teilleistung (benotet)
Es wird eine aktive Mitarbeit in Form mündlicher Beteiligung sowie die Übernahme eines Referats erwartet. Die Referatsthemen werden bei der Vorbesprechung am 15.04.2026 vergeben. Ferner muss eine Seminararbeit verfasst werden.
Einführung und Vergabe der Referatsthemen: 15. April 2026, 14 – 15:30 Uhr, GB III R. 3.214
Die Wohnungsmärkte in deutschen Großstädten und Ballungsgebieten sind so angespannt wie nie zuvor. Die Miet- und Kaufpreise sind stark gestiegen und der Bestand an Sozialwohnungen, der sich in den letzten 20 Jahren bereits mehr als halbiert hat, wird in Zukunft weiter deutlich abnehmen. Dadurch haben nicht nur einkommensschwache, sondern auch Haushalte mit mittlerem Einkommen kaum ausreichend Zugang zu bedarfsgerechtem, bezahlbarem Wohnraum.
Es wird zu wenig neu gebaut und/oder energetisch modernisiert. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Preise für Baumaterialien sind drastisch gestiegen, es fehlen Arbeitskräfte, um die Bautätigkeit auszuweiten, und Wohnungsbauunternehmen ziehen sich wegen explodierender Kosten und gestiegener Kreditzinsen teilweise aus dem Neubau zurück oder verschieben Modernisierungsvorhaben. Zudem ist Wohnbauland vielerorts knapp, (zu) teuer oder kurzfristig nicht aktivierbar. Vor diesem Hintergrund rückt die öffentliche Wohnraumförderung als zentrales wohnungspolitisches Instrument zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums in den Fokus der Wohnungspolitik: Welche Zukunft hat der öffentlich geförderte Wohnungsbau? Was leistet der Markt? Welche Möglichkeiten bieten zivilgesellschaftliche Zusammenschlüsse und kollektive Selbsthilfe (z. B. Baugemeinschaften, Genossenschaften, Mietshäusersyndikat)?
Ziel des Blockseminars ist eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit der Komplexität der Wohnungsmärkte in NRW. Wir beschäftigen uns mit der aktuellen Wohnungsmarktsituation und den grundlegenden Instrumenten der Wohnungsmarktbeobachtung und -regulierung in Kommunen, Kreisen und im Land NRW. Im Mittelpunkt des Seminars steht die öffentliche Wohnraumförderung des Landes NRW: Was sind die Ziele der öffentlichen Wohnraumförderung? Was wird gefördert (z. B. Neubau/Bestandsmodernisierung von Wohneinheiten)? Welche Akteure können Fördermittel beantragen? Wie sind die Förderbedingungen ausgestaltet? Welche Herausforderungen bestehen beim Zugang und in der Umsetzung? Welche Strategien für eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung der öffentlichen Wohnraumförderung werden diskutiert? Welche Rolle spielen kollektive Selbstorganisation und das Mietshäusersyndikat (MHS)?
Zur vertiefenden Diskussion der Inhalte des Blockseminars werden wir ein öffentlich gefördertes Neubauprojekt und die NRW.BANK in Düsseldorf besuchen sowie Gespräche mit Expert*innen vor Ort und im Seminar führen.
Prüfung: Teilleistung (benotet)
Es wird eine aktive Mitarbeit in Form mündlicher Beteiligung sowie die Übernahme eines Referats erwartet. Die Referatsthemen werden bei der Vorbesprechung am 15.04.2026 vergeben. Ferner muss eine Seminararbeit verfasst werden.
- Lehrende:r: Thorsten Heitkamp