Zentrale Untersuchungsfrage für dieses Studienprojekt soll es von daher sein, wie es einer so kleinen Kommune gelingen konnte, die Umwandlung in kürzester Zeit zur „digitalsten Kommune Deutschlands“ umzusetzen und in welcher Form die implementierten Technologien für die kommunale Stadt- und Immobilienentwicklung auch tatsächlich von den öffentlichen und privaten Akteuren eingesetzt werden. Dabei soll ein Schwerpunkt auf die mögliche Projektentwicklung (im Städtebau und in der Immobilienwirtschaft) mit der Hilfe der vorhandenen smarten Technologien wie digitaler Zwilling, AR, BIM, oder das partizipative GIS etc. gelegt werden und die konkreten Mehrwerte für die örtlichen Akteure in Form einer Wirkungsanalyse bestimmt werden. Inhaltlicher Bezugsrahmen sind dabei die vom Lehrstuhl Immobilienentwicklung entworfenen Evaluationsrahmen für die smarte Stadt- und Immobilienentwicklungen. Neben der Desktoprecherche sind Feldstudien zur primären Datengewinnung erforderlich. Mithin sind Exkursionen in den Untersuchungsraum vor allem in den Exkursionswochen vorgesehen, um auch die Anwendungen der Technologien im Bereich der städtebaulichen und immobilienwirtschaftlichen Projektentwicklung näher kennenzulernen und um sich mit den Projektbeteiligten über innovative Konzepte intensiv austauschen zu können. Die bestehende Kooperation mit der Kommune kann hierfür intensiv von den Projektteilnehmern genutzt werden.
- Lehrende:r: Felix Böddeker
- Lehrende:r: Michael Nadler